Die Spannung erreichte gegen 19.30 Uhr abends ihren Höhepunkt, kurz bevor die Gewinner verkündet wurden. Doch zuvor mussten noch einige Hürden überwunden werden…
Freitag-Anreise und Get-together
Nach der weiten und langen Anreise, insbesondere einiger europäischer Fahrer und Unternehmensvertreter, fand man sich zum Kennenlernen im Biergarten der traditionellen Brauerei Vogelbräu in Karlsruhe ein. Dort entwickelte sich nach einer Brauerei-Führung, ein gemütliches und lustiges Beisammensein & Abendessen mit Fahrern, Geschäftsführern, FleetBoardern, Sponsoring-Partnern und Pressekollegen.
Manche Fahrer kannten sich noch aus Vorjahren, andere beschnupperten sich und die neuen Mitstreiter mit erwartungsvoller Spannung. Die europäischen Fahrer hatten das gemeinsame Ziel die deutschen Vorjahressieger vom Treppchen zu vertreiben. Die eine Hälfte ging früh schlafen, um für die große Aufgabe am Samstag ausgeruht zu sein, die andere Hälfte tauschte ihre bisherigen Fahrerliga-Erfahrungen aus.
Samstag - Das große Finale
Nach einem frühen Frühstück, startete 8.45 Uhr der Shuttle-Bus vom Hotel zur Geburtstätte der Mercedes-Benz Lkw. Schon in den Morgenstunden war die erwartungsvolle Atmosphäre spürbar, da die 15 Finalisten weder die 5 Fahrübungen noch den Tagesablauf kannten (bis zuletzt war das Programm top secret).
Gegen 9.30 Uhr begrüßte FleetBoard-Geschäftsführer Lipinsky alle Teilnehmer und die Mercedes-Benz ProfiTrainer wiesen die Finalisten in die Gruppeneinteilung und das Fahrprogramm ein. Dann wurde der Startschuss gegeben und die fünf Übungen parallel von den drei Fahrergruppen A, B, C à 5 Fahrern durchlaufen. Um eventuelle Sprachbarrieren zu überwinden, hatte man FleetBoarder als Gruppenbetreuer und Dolmetscher auserkoren. Bis 18 Uhr ging es darum, die meisten Punkte in anspruchsvolle Aufgaben zum wirtschaftlichen & geschickten Fahren zu ergattern, sowie einen LKW-Wissenstest zu bestehen. Es gab ungewohnte Situationen für alle: Nutzung verschiedener Fahrzeugbaureihen, die einen fahren im Tagesgeschäft nromalerweise Axor, die anderen sind noch nie Kipper gefahren, die nächsten sind Rechtslenker…
Folgende Disziplinen waren zu bewältigen:
- 56 km FleetBoard Fahrt auf unbekannter Strecke Autobahn und Landstraße
- Kurzstreckenfahrt, bei der möglichst wirtschaftlich auf 2,2 km gefahren werden musste
- Rangieraufgabe mit ungewohnter Situation: der Anhänger war vor dem Fahrerhaus angekoppelt
- Geschicklichkeitsaufgabe: möglichst viele Luftballons in vorgegebener Zeit mit einer Nadel zu zerstechen
- Mercedes-Benz Service und Parts Quiz über Themen, wie Lkw-Wartung & -Teile
Nach einer Pause und bangem Warten auf der Restaurantterrasse am See folgte der wochenlang mit Spannung erwartete Moment der Siegerehrung, bevor der Abend entspannt beim gemeinsamen Grillbuffet ausklang. Durch die Bank weg haben alle Finalisten großartige Performance gezeigt und mit ihrer offenen und sympathischen Art dazu beigetragen, dass der Tag ein voller Erfolg und die Stimmung super war.
Nun aber zur finalen Rangfolge der diesjährigen Fahrerliga. Um Haaresbreite hat Reinhold Kunze von Doego Fruchthandel & Import e.G. gewonnen und sich gegen den Rumänen Constantin Scrorupschi durchgesetzt. Dicht dahinter folgte Karsten Krüger, ebenfalls von Doego.
Platz 1: Reinhold Kunze (Doego Fruchthandel, D)
Platz 2: Constantin Scorupschi (8TIM SA, RO)
Platz 3: Karsten Krüger (Doego Fruchthandel, D)
Platz 4: Vincenzo Stigliano (S.T.B. SRL, I)
Platz 5: Ivan Bertoni (S.T.B. SRL, I)
Platz 6: René Möhring (GP Papenburg AG, D)
Platz 7: Pawel Marzec (Smeets Beheer B.V., NL)
Platz 8: Silviu Beiu (Mirex S.R.L., RO)
Platz 9: Peter Kepper (Doego Fruchthandel, D)
Platz 10: Gary Martin (21st Century Logistics, UK)
Platz 11: Jan Klimant (GP Papenburg AG, D)
Platz 12: Graham John Huxley (Clarke International Ltd., UK)
Platz 13: Zoldan Vita (Augustin Freight GmbH, A)
Platz 14: Andrzej Nysztal (Smeets Beheer B.V., NL)
Platz 15: Jaroslav Blaha (Augustin Freight GmbH, A)
Weitere Fotos, Kuriositäten und Informationen können im Laufe des Tages unter www.fahrerliga.de abgerufen werden.




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